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Praxismanagement
Der Betrieb einer Arztpraxis erfordert heutzutage neben medizinischer Erfahrung auch Kenntnisse aus Betriebswirtschaft und Marketing. Wir geben Tipps, wie Sie die Abläufe in Ihrer Praxis optimieren können.
RLV und qualifikationsgebundene Zusatzvolumina:
Eine reformbedürftige Reform
Die Halbwertszeit der Reformen der
letzten fünf Jahre ist erschreckend kurz.
Mit fast gesetzmäßiger Regelmäßigkeit
stellt sich schon bald heraus, dass das
gepriesene Werk dringend reformbedürftig
ist. So auch wieder bei der kürzlich
erschaffenen RLV-QVZ-Systematik.
Praxishygiene:
Sauberkeit allein genügt nicht
Auch wenn das Einhalten von Hygienevorschriften in der Arztpraxis eine
Selbstverständlichkeit ist, sollten Sie Ihre Praxis auf mögliche Schwachstellen
hin überprüfen. Zieht z. B. ein Patient wegen einer Infektion nach einer
Injektion vor Gericht, und die Praxis verfügt über keinen nachweisbaren
Hygieneplan, kann dies erhebliche haftungsrechtliche Konsequenzen nach
sich ziehen.
Qualifikationsgebundene Zusatzvolumina:
Bewertungsausschuss will Basisversorgung stärken
Der Bewertungsausschuss für die ärztlichen Leistungen hat mit Wirkung ab 1.7.2010
gravierende Veränderungen im Abrechnungssystem beschlossen. Zukünftig werden
zunächst die Regelleistungsvolumina bedient, anschließend folgen die Abrechnungen
durch qualifikationsgebundene Zusatzvolumina.
Der perfekte Internetauftritt:
Tipps und Trends in der Webseitenerstellung
Der Trend geht zur Arztsuche per Internet.
Im Netz präsent zu sein, wird deshalb
immer wichtiger. Wer den Webauftritt
professionell gestalten will, muss einiges
beachten.
Serie: Ärztliche Kooperationsformen (VI):
Medizinisches Versorgungszentrum
Neben der klassischen Gemeinschaftspraxis (nach neuer Sprachregelung
„Berufsausübungsgemeinschaft“) führte der Gesetz geber bereits mit Wirkung
zum 1. Januar 2004 im Rahmen des sogenannten Gesundheitsmodernisierungsgesetzes
als zentrale Kooperationsform das Rechtsinstitut des Medizinischen Versorgungszentrums
(MVZ) ein. Für welche kooperationswilligen Mediziner ist das MVZ interessant?
Priorisierung unterminiert Arzt-Patienten-Verhältnis:
„Dann kann man den Arzt gleich ganz abschaffen ...“
Der Freiburger Medizinethiker Prof. Giovanni Maio beschäftigt
sich intensiv mit den Krisen der modernen Medizin. Er widerspricht
der These, dass wir in der Medizin primär ein Kostenproblem haben
und hält Priorisierungsrichtlinien für praxisfern. Der Kern der
Problematik sei vielmehr das Anspruchsdenken vieler Patienten und
ein falsches Menschenbild. Die Kosten- und Rationierungsdebatte
ist für ihn nur vorgeschoben.
Rationierung oder Priorisierung in der Praxis:
Diskussion gefordert
Die Diskussion darüber, welche Patienten
und Krankheiten künftig mit welcher
Priorität behandelt werden, ist in vollem
Gange. Da es für eine begrenzte Menge
Geld nicht unbegrenzte Leistungen geben
kann, dürfte für manche Patienten
das Budget schon früh im Quartal ausgeschöpft
sein.
Wann kommt der Übergang zum Kostenerstattungssystem?:
Rösler fordert Leistungstransparenz
Licht am Ende des Tunnels? Bundesgesundheitsminister Philipp
Rösler hat sich ganz klar für den Übergang zum Kostenerstattungssystem
ausgesprochen. Die Weichen wurden bereits in der
Koalitionsvereinbarung
gestellt. Jetzt müssen noch die richtigen
Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Serie: Ärztliche Kooperationsformen (V):
Ausgelagerte Praxisräume
Will ein Vertragsarzt über die Tätigkeit an seinem Praxissitz hinaus spezifische Untersuchungen oder
Behandlungen außerhalb seiner Praxis erbringen, steht ihm diese Möglichkeit nach dem Gesetz
grundsätzlich offen. Freilich bedarf es im Einzelfall einer sorgfältigen juristischen Prüfung, welche
rechtliche Struktur sich in dieser Form expansionswillige Ärzte geben sollen.
2010: das Jahr der Gebührenordnungen:
Warmer Regen oder kalte Dusche?
Das Jahr 2010 wird zum ökonomischen Schicksalsjahr für die Fachärzte. Die zentralen Ziele, die im
Vordergrund stehen: Die existenzbedrohenden Honorarverluste zahlreicher Fachärzte durch den neuen
EBM und die Budgetfesseln der Regelleistungsvolumen müssen gestoppt werden. Ebenso muss die
Novellierung der GOÄ eine angemessene Vergütung der privatärztlichen Leistungen bringen.
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